Medizin

Die Popularität von CBD ist am aufblühen. Aber was ist das Cannabisextrakt, genau?


CBD sprießt überall auf – in Getränken, Kosmetika und sogar in Tiernahrung. Aber was genau ist es?

Dr. Jeff Chen erklärt, dass CBD, oder Cannabidiol, einfach nur ein Teil der Cannabispflanze ist.

„CBD ist Cannabidiol, nicht zu verwechseln mit Cannabinoid. Ein Cannabinoid ist eine Gruppe von Verbindungen, die einzigartig in der Hanfpflanze sind“, verrät er AsenaNews.DE. „THC, welches für die psychoaktive Wirkung von Cannabis verantwortlich ist, ist ein Cannabinoid. CBD ist ebenfalls ein Cannabinoid“.

„Sie gehören beide zur Familie der Cannabinoide, und sie sind beide die am häufigsten vorkommenden Cannabinoide in der Cannabispflanze.“

Wofür wird CBD verwendet?

CBD Produkte können bei verschiedenen Beschwerden wie Kopfschmerzen, Regelschmerzen, Schlafstörungen und vielen mehr unterstützend wirken. Wichtig ist das die CBD Produkte von einem etablierten Shop gekauft werden. Empfehlenswert ist z.b. dieser CBD Shop.

„Also, derzeit gibt es nur eine von der Regierung genehmigte Indikation für CBD. Es wurde erst vor etwa sechs Monaten zugelassen und wird zur Behandlung von Epilepsie eingesetzt, aber nur für eine ganz bestimmte Art von Epilepsie – unter diesen seltenen Formen der Epilepsie, leiden möglicherweise manche Kinder“, sagt Chen. “ Eine Vielzahl von Regierungen weltweit hat CBD in Kombination mit THC in einem Medikament namens Sativex zur Behandlung von Schmerzen und Muskelkrämpfen bei Multipler Sklerose zugelassen. Und das war’s dann auch schon im Rest der Welt.“

Wie kann CBD kommerziell verkauft werden, wenn Marihuana illegal ist?

„Sie beziehen das CBD nicht aus Marihuana, denn das wäre illegal. Sie extrahieren CBD aus Hanf“, sagt Chen. „Hanf, Marihuana, Cannabis, alle diese Namen beziehen sich auf die gleiche Pflanzenart. Wir erfinden diese willkürlichen Begriffe, abhängig vom THC-Gehalt in den Pflanzen. Wenn eine Pflanze also einen großen THC-Anteil hat, nennen wir sie umgangssprachlich Marihuana. Wenn etwas weniger als 0,3 Prozent THC hat, was eine sehr geringe Menge ist, dann definiert unsere Bundesregierung es als Hanf. Und in letzter Zeit wurden neue Gesetze erlassen, die Hanf als Agrarprodukt klassifizieren. Es handelt sich nicht mehr um eine regulierte Substanz. Und was diese gewerbliche Industrie getan hat, ist, dass sie CBD aus Hanf extrahieren, und es ist ein Agrarprodukt, kein illegales Betäubungsmittel.“

Was würde man fühlen, wenn man CBD einnimmt?

„Zuerst einmal wirst du keine psychoaktive Wirkung spüren, und laut einigen der Umfragen, die ich gesehen habe, sind die drei häufigsten Anwendungsbereiche von CBD bei Menschen mit Schmerzen, Schlaflosigkeit und Angstzuständen“, sagt Chen. „Und leider gibt es für alle drei Gebiete nur sehr wenige gute Humanstudien, welche die Verwendung von CBD für diese drei Anwendungsbereiche untersucht haben.“

Welche Risiken bestehen bei der Einnahme von CBD?

„CBD hat ein ziemlich vorteilhaftes Risikoprofil“, sagt Chen. „Das größte Problem ist, dass es mit anderen Medikamenten, die Sie einnehmen, interagieren kann. CBD beeinflusst Ihre Leberenzyme so, dass es das Level anderer Medikamente, die Sie einnehmen, anheben kann. Zum Beispiel Benzodiazepine, Antidepressiva und dergleichen. Und dann gibt es noch einen weiteren Bereich, zu dem wir nicht genügend Daten haben, nämlich für schwangere Frauen, und CBD wurde nicht unbedingt lange genug verwendet, um einen Effekt auf der Bevölkerungsebene [epidemiologisch] zu sehen. Ich würde also sagen, das sind die beiden Bereiche, bei denen wir wahrscheinlich sehr vorsichtig sein sollten.“

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