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Wenn das Putzmittel zu stark ist: 5 typische Fehler beim Saubermachen


Putzen kann eine lästige Angelegenheit sein. Deshalb wollen Viele das Saubermachen so schnell wie möglich erledigen. Das führt zu Unachtsamkeiten, die im schlimmsten Fall gesundheitliche Folgen haben können. Die typischen Fehler bei der Pflege der Wohnung und wie Sie diese vermeiden.

1. Zu starke Putzmittel verwenden

Hartnäckige Kalkflecken, Schlieren auf dem Boden: um Unreinheiten dieser Art zu entfernen, greifen viele Menschen zu aggressiven Putzmitteln. Diese stark desinfizierenden Mittel töten zwar Keime ab, können jedoch auch Haut und Augen schaden. Im schlimmsten Fall löst ein allzu starkes Putzmittel eine bedrohliche Immunreaktion oder Allergie aus.
Als unschädliche Alternative bietet sich der Klassiker Spülmittel und heißes Wasser an. Bei der Reinigung des Kühlschranks kann ein spezieller Reiniger aus dem Fachhandel verwendet werden. Geeignet sind wenig aggressive Mittel wie Scheuermilch und Glasreiniger.

Nach dem Großputz gilt es, die Utensilien sorgfältig zu säubern. Wischmop, Eimer, Abzieher und Co. werden abgespült bzw. durchgespült und gut abgetrocknet. Schwämme und Staubtücher entsorgen Sie am besten nach der Nutzung. Auch der Kopf des Wischmops muss regelmäßig ausgetauscht werden, da sich ansonsten Keime festsetzen können.

2. Wichtige Stellen übersehen

Der Mülleimer wird beim Putzen gerne übersehen. Schließlich landet der Abfall direkt in der Tüte, welche luftdicht verschlossen und in der Tonne entsorgt wird. Doch vor allem Deckel am können Reste zurückbleiben, die unansehnlich sind und schlechte Gerüche verbreiten. Deshalb sollte der Müller wöchentlich gereinigt werden. Anstelle eines aggressiven Reinigers bieten sich Hausmittel wie Backpulver oder Weißweinessig an.

Oft übersehen werden auch die Türklinken. Dabei sammeln sich dort besonders viele Bakterien. Reinigen Sie die Griffe mit einem sauberen Tuch und etwas heißem Wasser. Anschließend gut abtrocknen, um Rost zu vermeiden.

3. Erst saugen, dann abstauben

Der dreckige Wohnzimmerboden wird gesaugt, um sofort Erfolge zu sehen – wer das macht, muss nach dem Staubwischen erneut saugen, da neuer Staub aufgewirbelt wird. Sinnvoller ist es, zuerst sämtliche Flächen abzustauben und dann zum Staubsauger zu greifen. Am besten werden auch die Polstermöbel abgeklopft und die Vorhänge gewaschen, bevor der Boden an die Reihe kommt.

4. Bettwäsche nicht mit chemischen Waschmitteln reinigen

Der Mensch verbringt rund ein Drittel seines Lebens im Bett. Umso wichtiger ist, in sauberem Bettzeug zu schlafen. Beim Waschen ist darauf zu achten, dass kein aggressives Waschmittel verwendet wird. Vor allem Menschen mit Unverträglichkeiten sollten auf schonende Mittel zurückgreifen, um etwaige Reaktionen und andere Beschwerden zu vermeiden. Es empfiehlt sich, Laken und Bezug mindestens einmal pro Woche zu waschen. Wer im Bett isst, sollte das Bettzeug alle drei Tage i   n die Maschine werfen.

5. Die Toilette nicht sorgfältig reinigen

Das Badezimmer ist der Ort, an dem sich die meisten Keime bilden. Dennoch wird es beim wöchentlichen Großreinemachen manchmal nicht allzu sorgfältig gepflegt. Manche Stellen sind schwer zu erreichen oder werden schlicht aus einem Ekelgefühl heraus nur unzureichend gepflegt.

Die Rückseite der Toilette wird mit einem einfachen Trick gereinigt: eine leere Küchenrolle mit einem Reinigungstuch umwickeln und das Ganze einweichen. Dann die Rolle an beiden Seiten nehmen und über die Rückseite der Toilette streichen, bis diese wieder glänzt.

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