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Schweden: Die 5 besten schwedischen Inseln, die Sie diesen Sommer besuchen müssen


Wieviel Inseln hat Schweden? Diese Frage wird selbst unter schwedischen Insidern unterschiedlich beantwortet – einerseits spricht das Statistiska centralbyrån (SCB) von 221 831 Inseln, wobei das Amt alle von Wasser umschlossenen Landflächen ab 25 m² Größe einrechnet. Also auch die Parkinseln. Andererseits kann die konkrete Zahl schwedischer Eilande im Meer lediglich geschätzt werden. Sie wird bei mehreren Zehntausend Inseln liegen.

Die größten Inseln Schwedens sind neben Gotland, Öland und Orust auch Värmdö und Tjörn – sie sind für viele auch die attraktivsten Inseln des Königreichs.

Schwedens schönste Inseln

Gotland, die größte Insel

Die mittelalterliche Hansestadt Visby ist Hauptstadt der größten schwedischen Insel Gotland. Im Sommer ist die Stadt ein besonders begehrtes Reiseziel für Badeurlauber und die feierfreudige, schwedenaffine Community. Hier erlebt der Besucher aber auch eine einzigartige Idylle mit vielfältigen Offerten für Kultur, Hotels und Restaurants. Von Visby aus sind alle Gotland-Sehenswürdigkeiten schnell erreicht, so die geheimnisvollen, bizarren Raukar, das uralte Waldemarkreuz oder eine der 95 mittelalterlichen Kirchen auf Gotland.

Empfehlenswert ist ein Abstecher auf die Miniinsel Fårö vor Gotlands Nordstrand – Liebhabern diverser Ingmar-Bergman-Filme wird dieses Plätzchen bekannt vorkommen: Hier war nicht nur der Wohnort des Starregisseurs, Gotland und Fårö waren auch prädestinierte Drehorte zahlreicher Sequenzen seiner Filme.

Erreichbar ist Gotland per Fähre oder Flugzeug.

Öland, das königliche Sommerquartier

Sechs Kilometer lang ist die Brücke, die Kalmar auf dem Festland mit der sonnigen Ostseeinsel Öland verbindet. Hier gibt es viele feinsandige Badestrände – auch die Königsfamilie liebt Öland. So weht die blau-gelbe Flagge der schwedischen Monarchie jeden Sommer über Schloss Solliden.

Für Geschichtsinteressierte ist Öland ein echtes Highlight: Faszinierend sind die alte Schlossruine Borgholm und verschiedenste Grabformen auf dem Gräberfeld Gettlinge. Reichliche Funde alter Schilder, Speerspitzen und Speere lassen Rückschlüsse auf eine Entstehung des Gräberfeldes in der Eiszeit zu.

Orust, wo die Runensteine zuhause sind

Vor Schwedens westlicher Schärenküste, nördlich von Göteborg, liegt Orust. Die Insel ist durch zwei Brücken mit dem Festland verbunden und bezaubert immer wieder mit ihrem maritimen Flair und mit außergewöhnlich schönen Badestränden. Dass man hier viele Fische ganz ohne amtliche Angelerlaubnis fängt, macht Orust zum Anglerparadies par excellence. Aber die Fischlokale von Mollösund und Hälleviksstrand bieten delikate Fischgerichte auch ganz ohne eigenen Angelstress – gut gestärkt lassen sich so alte Runensteine, steinzeitliche Felsritzungen und rechteckige Dolmen umso interessierter besuchen.

Värmdö im Stockholmer Schärengarten

Diese Insel ist lediglich 20 Autominuten (!) von Stockholms Zentrum entfernt – die einstündige Fährüberfahrt durch Kanäle, Meerengen und offene Buchten ist dagegen wesentlich schöner. Ganz entspannt ist auch Värmdös Gesamt-Attitüde: Baden, radeln, Shopping und Kultur erleben oder einfach nur entspannen ist besonders angesagt auf den
12 500 kleineren und größeren Inselchen, die alle zusammen Värmdö ausmachen.
Nicht versäumen: das alte Zentrum und den Hafen von Gustavsberg.

Tjörn, Idylle im Kattegat

Tjörn ist Orusts Nachbarinsel im malerischen Schärengarten vor Schwedens Westküste. Die Häuschen leuchten hier besonders im Falunrot über den kleinen Buchten, idyllischen Sandstränden und den charakteristischen Felsenklippen. Badeurlaub, Bootsausflüge und Angeltouren sind genauso angesagt wie die Besuche des kleinen Fischerdorfs Fiskebäksil, wo die Zeit zwischen blumenumrankten Holzhäuschen mit kunstvollen Schnitztüren und grandiosen Schiffsmodellen an der Kirchendecke plötzlich keine Rolle mehr spielt.
Das ist Entschleunigung pur.

Quellen:

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