Reise

Die 5 besten kostenlosen Aktivitäten in Dortmund


 

Wer in der Großstadt Dortmund unterwegs ist, muss nicht zwangsläufig viel Geld ausgeben, um einen ereignisreichen und interessanten Tag zu verbringen: Von Kunstausstellungen über Burgruinen und malerischen Parks bis zu geschichtsträchtigen Stätten – hier finden Sie fünf Sehenswürdigkeiten in Dortmund, die Sie kostenlos besuchen können:

Dortmunder U

Wenn Sie sich für zeitgenössische Kunst interessieren, sollten Sie das Dortmunder U besuchen. Das Hochhaus im Westen der Stadt diente ursprünglich als Gär- und Lagerstätte der Dortmunder Union Brauerei und beherbergt heute das Zentrum für Kunst und Kreativität. Hier können Sie die Ausstellung „Fliegende Bilder“ des Regisseurs Adolf Winkelmann besichtigen, die unter anderem Panoramabilder des Ruhrgebiets beinhaltet. Daneben finden hier wechselnde Ausstellungen zeitgenössischer Künstler statt und von der Dachterrasse des 70 Meter hohen Gebäudes genießen Sie eine herrliche Aussicht auf die Stadt.

Burgruine Syburg

Die Syburg befindet sich im gleichnamigen Dortmunder Stadtteil auf dem Syberg und gehört zu den beliebtesten Ausflugszielen der Stadt. Bereits im 8. Jahrhundert von Karl dem Großen zur Verteidigung gegen die Sachsen genutzt, beherbergte das Gelände seit 1150 die Hohensyburg, die sich im Besitz der Kölner Erzbischöfe befand. Nach der Aufgabe der Burg im 16. oder 17. Jahrhundert blieb nur eine Ruine übrig. Neben dieser finden Sie hier das Kriegerdenkmal zu Ehren der Gefallenen des Ersten Weltkriegs und das 1902 erbaute Kaiser Wilhelm-Denkmal. Haben Sie sich an der Aussicht satt gesehen, können Sie noch die nahe Kirche St. Peter zu Syburg besuchen – die älteste Kirche Westfalens.

Mahn- und Gedenkstätte Steinwache

Ein wichtiges und gleichzeitig erschreckendes Zeugnis der Nazi-Vergangenheit Dortmunds ist die Mahn- und Gedenkstätte Steinwache, die sich gleich neben dem Hauptbahnhof befindet. Das Gebäude wurde ursprünglich als Polizeiwache in der als Unruheherd bekannten Nordstadt genutzt und diente zur Unterbringung von Untersuchungshäftlingen. Nach 1933 nutzte die Gestapo die Steinwache als Verhör- und Folterzentrum, was dem Ort den Namen „Hölle von Westdeutschland“ einbrachte. Neben Kommunisten und Sozialdemokraten wurden hier auch Juden inhaftiert, bevor sie in Konzentrationslager transportiert wurden. Die Steinwache wurde während der Bombardierung Dortmunds nicht zerstört und diente nach dem Krieg zunächst weiter als Polizeistation. Heute können Sie hier kostenlos die Ausstellung „Widerstand und Verfolgung in Dortmund 1933–1945“ besuchen, die Exponate zur Geschichte der Opposition gegen das Nazi-Regime zeigt, und eine Zelle mit Original-Inschriften von Häftlingen betreten.

Fredenbaumpark

Einen Ort der Ruhe und Entspannung finden Sie in der Nordstadt Dortmunds. Der Fredenbaumpark, ursprünglich ein Teil des Stadtwalds, zieht seit mehr als hundert Jahren Besucher mit seinen gepflegten Grünflächen an und bietet abwechslungsreiche Attraktionen: Hier können Sie ein großes Indianer-Tipi sehen, das Teil des Abenteuerspielplatzes ist. Daneben finden Sie Beachvolleyball-Felder, Tischtennisplatten, Boule-Bahnen, Grillplätze, oder einfach Bänke und Liegewiesen zum Entspannen. Naturfreunde besuchen den duftenden Rosengarten, Familien gehen mit ihren Kindern auf die weitläufigen Spielplätze und Pärchen erleben einen romantischen Sonnenuntergang am Seeufer des Parks.

Botanischer Garten Rombergpark

Weitere idyllische Grünflächen finden Sie in diesem Park. Der Botanische Garten wurde 1927 angelegt und liegt im Süden Dortmunds. Hier können Sie unter hohen Bäumen spazieren gehen oder eine Runde um den malerischen See joggen. Wer sich für Heilkräuter interessiert, findet hier eine beachtliche Sammlung, und gleich daneben informiert ein Stand des Imkervereins über die heimischen Bienen. Im Norden des Parks können Sie die Überreste von Schloss Brünninghausen sehen.

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