Medizin

5 Gewohnheiten von Menschen, die sich im Alter gut halten


Wohl jeder Mensch, der sich in hohem Alter noch fit und motiviert fühlt, kann von einem ganz persönlichen „Geheimritual“ erzählen, das er für seinen guten Zustand verantwortlich macht. Damit Sie sich nicht mit Dutzenden Einzelberichten befassen müssen, haben wir die Gewohnheiten zusammengetragen, die statistisch belegbar eine gute Verfassung auch in reiferen Jahren unterstützen.

1. Die Ernährung – Qualität und Quantität

Eine ausgewogene Ernährung ist für den körperlichen und geistigen Zustand sehr wichtig. Wenn der Körper nicht ausreichend mit allen nötigen Nährstoffen versorgt ist, so drohen Mangelerscheinungen, die sich physisch und psychisch äußern können. Halten solche Mangelzustände länger an, können sogar langfristige Schäden an inneren und äußeren Organen, zum Beispiel der Haut, die Folge sein.

Eine Gewohnheit sollte es daher sein, auf eine vitamin- und nährstoffreiche Ernährungsweise und auch auf angemessene Mengen zu achten. Zwar haben sich Studien, nach denen eher dünne Versuchstiere länger leben, als normalgewichtige, noch nicht nachweislich auf Menschen übertragen lassen, jedoch gibt es zumindest wenige Hundertjährige mit Übergewicht. Auch Krankheiten, die nachhaltig eine schlechtere Lebensqualität mit sich bringen, wie Bluthochdruck, Diabetes usw., werden durch Übergewicht begünstigt.

2. Die Bewegung

Um den Körper kräftig und geschmeidig zu halten, ist eine angemessene körperliche Aktivität sowohl in jungen Jahren als auch im Alter wichtig. Wer schon früh damit beginnt, seine Muskeln und Gelenke zu trainieren, dessen Körper wird es ihm auch im Rentenalter danken. Je älter Sie werden, desto schwieriger wird es, Muskelmasse aufzubauen und zu erhalten.

Wer ein aktives Leben im Alter plant, für den ist konsequenter Sport von Jugend an daher eine sehr gute Investition. Selbstverständlich sollten Sie es aber nicht bis zur Verletzungsgefahr übertreiben. In den Alltag jedoch so viele Fußwege wie möglich einzubauen und zwei, dreimal die Woche einen Sport zu betreiben, der Ihnen Spaß macht, kann sich kurz- und langfristig bezahlt machen.

3. Strahlend-schön: Gute Hautpflege

Neben der körperlichen Verfassung gehört auch ein frisches, schönes Erscheinungsbild zu den Kriterien davon, was es heißt, „sich im Alter gut zu halten“. Besonders wichtig ist dabei der Zustand der Haut. Sie ist das, was jeder andere Mensch von uns sofort sieht, und wer sich wortwörtlich in seiner Haut wohlfühlt, hat automatisch eine positive, aktive Ausstrahlung. Für den Alterungsprozess der Haut sind einige Faktoren verantwortlich, beispielsweise Sonneneinstrahlung, Trockenheit oder oxidativer Stress.

Weitere Informationen: https://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=26785

Neben der regelmäßigen Pflege mit hochwertiger Sonnenmilch und Feuchtigkeitscremes hilft auch eine vitaminreiche Ernährung für Hautschönheit. In frischem Obst und Gemüse sind nämlich reichlich Antioxidantien enthalten, die gegen oxidativen Stress wirken. Zudem kann das Hautbild verbessert werden, wenn Sie Risikofaktoren wie das Rauchen und Alkohol meiden.

4. Menschlicher Kontakt und ein aktiver Geist

Für den Menschen sind soziale Kontakte von höchster Wichtigkeit. „Einsamkeit“ wurde von einer Studie der Psychologin Julianne Holt-Lunstad als ein Faktor für ein kürzeres Leben ausgemacht.

Weitere Informationen: https://www.ahsw.org.uk/userfiles/Research/Perspectives%20on%20Psychological%20Science-2015-Holt-Lunstad-227-37.pdf

Viele Menschen, die sich im Alter gut halten, haben regelmäßigen Kontakt und Austausch mit ihrer Familie, Freunden, Nachbarn und Bekannten. Dieser Austausch gibt nicht nur ein Gefühl der Geborgenheit und Zugehörigkeit; durch Gespräche mit anderen öffnet sich Ihnen auch immer eine andere Gedanken- und Lebenswelt. Dies kann auch als eine Art Gehirntraining verstanden werden, das Ihre geistige Fitness unterstützt.

5. Angemessene Erholung

Schließlich gehören zu einem gesunden Leben auch angemessene Ruhephasen. Im Schlaf regenerieren sich Geist und Körper. Sowohl zu viel als auch zu wenig Schlaf können sich aber negativ auf die Gesundheit auswirken und werden manchen Studien zufolge sogar mit einer kürzeren Lebenserwartung in Verbindung gebracht. Wenn Ihr natürliches Schlafbedürfnis sich also im Rahmen von 7-8 Stunden befindet, zwingen Sie sich weder eine längere Schlafenszeit auf, noch unterschreiten Sie diese Dauer regelmäßig.

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